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Zinssenkung in den USA bringt Euro unter Druck

Zinssenkung in den USA bringt Euro unter Druck

Wie erwartet hat die Federal Reserve Bank die Leitzinsen in den USA um 25 Basispunkte gesenkt, als erste Zinssenkung in den USA seit über zehn Jahren. Kurzzeitig haben sich Anleger Hoffnungen gemacht, dass dieser Zinsschritt nur der erste in einer Reihe weiterer Zinssenkung sein wird, gerade auf dieses Jahr bezogen. Leider stellt FED-Chef Powell direkt klar, das es nicht der Beginn einer langen Serie weiterer Zinssenkung ist, sondern im Moment eine einmalige Anpassung des Zinsniveaus. Ob es in diesem Jahr noch weitere Zinssenkung in den USA geben wird, ließ er dabei wie erwartet offen.

Durch diese Marktsituation wurde der US-Dollar extrem gestärkt und hat damit den Euro und das britische Pfund deutlich unter Druck gesetzt. Dabei kam es zu dem niedrigsten Stand des Euros zum US-Dollar seit 26 Monaten, beim britischen Pfund ist die Situation sogar noch etwas stärker zu erkennen – hier wurde das tiefste Niveau seit mehr als zweieinhalb Jahren erreicht.

Dabei ist zu beachten, dass gerade im Hedgefondsbereich eine Tendenz zu erkennen ist, dass verschiedene Händler weiterhin auf Shortpositionen des Euros setzen. Dabei werden kurzzeitige Erholungen des Euros genutzt um die Shortpositionen noch weiter auszubauen.

Die europäische Zentralbank wird trotz dessen an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten und die Schleusen für neues Kapital in der EU offen halten – das bedeutet, dass auch weiterhin mit einem sehr niedrigen Zinsniveau in der EU zu rechnen ist. Durch diese Situation sind natürlich Longposition auf den Dollar und weiterhin Shortpositionen auf den Euro bei den Forex- und CFD Marktteilnehmern sehr beliebt.

Sollte die US Konjunktur durch diesen Zinsschritte weiterhin in einem guten Wachstumsumfeld bestehen bleiben, ist nicht mit einer weiteren Zinssenkung zu rechnen, so das der starke Dollar auch weiterhin an den Märkten Bestand haben sollte. Gerade im Angesicht dessen, das in der EU selbstverständlich mit keiner weiteren Zinserhöhung zu rechnen ist.