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Welche Kosten fallen im CFD Handel an?

Kosten im CFD HandelIm CFD Handel fallen verschiedene Kosten an. Trader sind gut beraten, Spreads und Kommissionen genau in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus gibt es jedoch einige weitere wichtige Gebühren und Entgelte, die einkalkuliert werden sollten. Wir erklären, welche Gebührenposten im CFD Handel möglich und üblich sind.

Spreads

Die Spreads sind der wichtigste Teil der Kosten im CFD Handel. Der Spread ist definiert als die Spanne zwischen dem Kurs, zu dem Trader kaufen können  und dem Kurs, zu dem Trader verkaufen können. Ein Beispiel: Ein Broker notiert den DAX CFD mit 12.305 zu 12.306 Punkten. Eine Longposition wird zum höheren Kurs eröffnet, der auch als Briefkurs bezeichnet wird. Glattgestellt wird die Position zum niedrigeren Geldkurs. Die Differenz zwischen den beiden Kursen entspricht einem Punkt. Die Kosten fallen effektiv bei der Eröffnung der Position an. Der Grund: Trader zahlen den höheren Briefkurs, die Position wird jedoch direkt danach zum niedrigeren Geldkurs eingebucht.

Broker Spread und Markt Spread

Der Spread lässt sich in zwei Bestandteile zerlegen. Die Zusammensetzung des Spreads gibt Aufschluss über das Geschäftsmodell des Brokers. Einige Broker stellen ihren Kunden nur den Spread in Rechnung, den sie selbst bezahlen – etwa an einer Börse oder bei einem FX Handelsnetzwerk. Dieser Spread wird auch als Marktspread bezeichnet. Diese Broker verlangen dann Kommissionen. Andere Broker nehmen eigene Aufschläge auf die Spreads vor. Dieser Teil des Spreads wird als Brokerspread bezeichnet.

Trader sollten stets wissen, welchem Geldbetrag ein bestimmter Spread entspricht. Dies ergibt sich aus der Kontraktgröße. Bei einem Index CFD, bei dem 1,0 Punkte im Index 1,0 EUR Kontraktwert entsprechen, entspricht bei einem vollen Kontrakt jeder Punkt Spread Kosten in Höhe von 1,0 EUR.

Im FX Handel wird der Spreads in Pips gemessen. Ein Pip ist eine Änderung des Kurses auf der vierten Nachkommastelle um eine Einheit  z. B. von 1,0791 auf 1,0792. Bei einem Standardlot in Höhe von 100.000 Einheiten entspricht ein Pip Kosten in Höhe von zehn Einheiten der Gegenwährung. Beim Euro/US-Dollar ist dies der US-Dollar. Ein Spread von 1,0 Pips im Euro/US-Dollar entspricht bei 1,0 Standardlots und somit Kosten in Höhe von zehn US-Dollar.

Vor allem bei Rohstoffen wie Gold und Öl ist manchmal genaueres hinsehen angesagt. Bei vielen Brokern beziehen sich die Kontrakte auf eine größere Zahl von Feinunzen bzw. Barrel. Der Spread in Höhe von zum Beispiel 0,40 USD bei Gold gilt pro Feinunze. Bezieht sich ein Kontrakt auf 100 Feinunzen, beträgt der Spread bei 1,0 Kontrakten dementsprechend 40 USD.

Kommissionen

Finanzierungskosten

Abzüge bei Dividenden

Weitere Entgelte: Inaktivität, Zahlungen, Software