cfd-broker-vergleich.info

Werde CFD Trader in 1 Woche mit diesem Wochenplan

In einer Woche zum CFD TraderDu kannst in einer Woche zum CFD Trader werden. Dieser Wochenplan enthält für alle Tage von Montag bis Freitag eine kleine Aufgabe, die Dich zum Ziel führt. Beginne am Montag mit dem ersten Schritt und platziere am Freitag Deinen ersten Trade.

Montag: Eröffne ein Konto bei einem Broker

Montags musst Du Dich für einen Broker entscheiden und die Kontoeröffnung in die Wege leiten. Auch wenn Dein erstes CFD Konto primär Testzwecken dient, solltest Du von Beginn an nur mit den besten Brokern zusammenarbeiten. Woran erkennst Du gute Broker?

Gute Broker sind kostengünstig, seriös und bieten Dir ein kostenloses Komplettpaket aus Trading Software und Weiterbildungsmöglichkeiten. Diese vier Punkte sind bei der Wahl des ersten CFD Brokers tatsächlich die wichtigsten. Sehen wir uns die einzelnen Punkte also etwas genauer an.

Wann ist ein Broker kostengünstig?

Die meisten CFD Broker verlangen keine pauschalen Kontoführungsgebühren. Dies ist deshalb kein wesentliches Kriterium im Vergleich. Wichtiger sind die Konditionen im Handel. Hier setzen sich die Kosten vor allem aus Spreads und Kommissionen zusammen.

Eine Kommission ist eine pauschale oder prozentuale Gebühr. Den Spread zahlst Du beim Kauf eines CFDs. Der Kaufpreis liegt ein Stück weit über dem Verkaufspreis. Die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis wird als Spread bezeichnet.

Konzentriere Dich für den erstes CFD Konto nur auf die wichtigsten Märkte. Dies sind DAX, S&P 500, Gold, EUR/USD und GBP/USD. Wenn ein Broker keine Kommission verlangt, ist er günstig, wenn die Spreads folgende Werte nicht überschreiten:

  • DAX: 1,0 Punkte
  • S&P 500: 0,5 Punkte
  • Gold: 0,2 USD
  • EUR/USD und GBP/USD: 1,0 Pips

Es gibt viele qualitativ hochwertige Vergleichsportale zum Thema CFD Broker. Dort findest Du mit wenigen Klicks Broker, die dieses Kriterium erfüllen. Du kannst Dich auch selbst auf die Suche machen. Bei fast allen CFD Brokern gibt es Marktinformationstabellen. Dort sind für jeden Markt die Kosten aufgelistet.

Ein Hinweis: Die Spreads beziehen sich auf 1,0 typische Kontrakte. Bei einem typischen Kontrakt im DAX oder S&P 500 entspricht ein ganzer Punkt im Index genau 1,0 EUR. Wenn der DAX zum Beispiel bei 12.000 Punkten notiert, beläuft sich der Gegenwert eines Kontrakts auf 12.000 EUR. Ein Punkt Spread entspricht dann einem Gegenwert von 1,0 EUR.

Ein Hinweis: Du musst keinen ganzen Kontrakt handeln. Es ist auch möglich, zum Beispiel 0,1 DAX Kontrakte zu handeln. Der Gegenwert entspricht dann 1200 EUR. Bei einer Margin von 10 % benötigst Du dann 120 EUR, um die Position zu eröffnen.

Bei Gold bezieht sich ein typischer Kontakt auf eine Feinunze des Edelmetalls. Eine Feinunze kostet ca. 1200 USD.

Im Handel mit Währungen wie EUR/USD wird der Spread in Pips angegeben. Ein Pip entspricht der Änderung des Kurses um eine Einheit auf der vierten Nachkommastelle. Der Kurs steigt zum Beispiel um 1,0 Pips, wenn er sich von 1,1120 auf 1,1121 ändert. Was bedeutet das für die Kosten?

Wenn Du EUR/USD handelst, entspricht ein Standardlot 100.000 Einheiten Euro. Ein Pip entspricht dann zehn Einheiten US-Dollar. Wenn Du ein Microlot (1000 Einheiten Euro) handelst, entspricht ein Pip Spread dementsprechend 0,10 USD.

Wann ist ein CFD Broker seriös?

Hier lässt sich schnell Entwarnung geben. Die meisten CFD Broker auf dem Markt sind absolut seriös. Achte zur Sicherheit auf einige wenige Details. Zahle nur Geld bei den Broker ein, der eine Lizenz eines EU Mitgliedstaates vorweisen kann. Werfe zudem einen Blick auf die Einlagensicherung. Bei fast jedem Broker findet sich auf der Homepage dazu ein Hinweis. Der Broker sollte an eine Anlegerentschädigungseinrichtung wie zum Beispiel die EdW in Deutschland, den ICF in Zypern oder das FSCS in Großbritannien angebunden sein. Zudem sollte der Broker Kundengelder auf segregierten Kundenkonten bei lizenzierten Kreditinstituten verwahren. Diese Standards werden jedoch durch fast alle Broker erfüllt.

Welche Trading Software ist gut?

Ohne Trading Software geht nichts. Jeder CFD Broker stellt eine Trading Software zur Verfügung. Die Qualität der Software unterscheidet sich je nach Anbieter jedoch deutlich. Bei einigen Anbietern kannst Du über die Software nicht viel mehr tun, als Order abzusenden und vielleicht einige Charts anzusehen. Andere Broker stellen eine Komplettlösung für Trading und Analyse zur Verfügung.

Eine Trading Software sollte verschiedene Chartvarianten, Indikatoren und Zeichenwerkzeuge enthalten. Es sollte möglich sein, Charts abzuspeichern. Du solltest Charts auf verschiedenen Zeitebenen analysieren können (Minutencharts, Tagescharts etc.).

Um es kurz zu machen: Vieles spricht dafür, für den Anfang einen Broker mit MetaTrader auszuwählen. MetaTrader kommt bei vielen Brokern zum Einsatz. Hast Du Dich mit dieser Software einmal vertraut gemacht, kannst Du Dein Wissen jederzeit auch bei  einem anderen Broker mit dieser Software einsetzen.

MetaTrader eignet sich für Einsteiger genauso wie für Fortgeschrittene und Profis. Es gibt ein leistungsfähiges Chartingtool und viele weitere Features. Außerdem gibt es eine sehr große Community. In dieser kannst Du Dich über Strategien und deren Einsatz informieren. MetaTrader enthält mit Expert Advisors auch eine Möglichkeit für automatisierte Handelssysteme. Diese kannst Du selbst entwickeln (für Einsteiger eher unwahrscheinlich) oder fertig importieren (schon sehr viel wahrscheinlicher). Handelssysteme können auch rückwirkend getestet werden (Backtests).

Wann lohnt sich ein Weiterbildungsangebot?

Es hat sich unter Brokern herumgesprochen, dass Weiterbildungsangebote bei den Kunden gut ankommen. Deshalb findet sich bei nahezu jedem CFD Broker eine entsprechende Rubrik. Oft handelt es sich jedoch um reine Alibiangebote.

Einen geringen bis gar keinen Mehrwert bieten extrem kurze eBooks und lediglich animierte Kurzvideos. Die darin enthaltenen Informationen kannst Du Dir auch im Internet zusammensuchen. Gut sind dagegen Bildschirmvideos mit konkreten Anleitungen zu eng umrissenen Fragestellungen. Diese unterstützen Dich bei möglichen Unklarheiten mit der Plattform schnell und unkompliziert.

Einen ebenfalls hohen Mehrwert kannst Du dagegen von marktbegleitenden Live Webinaren erwarten. Bei diesen Webinaren erörtert ein Referent die aktuelle Marktsituation und gibt konkrete Empfehlungen. Besuche diese Webinare regelmäßig, um viel über den CFD Handel, Technische Analyse und weitere Aspekte rund um aktives Trading zu lernen.

Wenn Du Deinen Broker gefunden hast, eröffnest Du dort ein Konto. Dies ist mit wenigen Klicks möglich. Der Kontoeröffnungsprozess wird bei den meisten Brokern sehr ausführlich beschrieben, obwohl es einfach ist. Du musst einige Daten eingeben und Deine Identität nachweisen. Letzteres ist auch am Bildschirm möglich. Bei einigen Brokern musst Du für den Identitätsnachweis ein Ausweisdokument und einen Adressnachweises abfotografieren und hochladen. Spätestens am nächsten Tag sollte Dir eine E-Mail mit den Zugangsdaten für Dein MetaTrader Konto zugehen.

Dienstag: Richte ein Demokonto ein und übe damit

Mittwoch: Erlerne die wichtigsten Grundbegriffe

Donnerstag: Lege Strategie und Money Management fest

Freitag: Platziere Deinen 1. Trade