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CFD Trading: Diese 5 Indizien verraten, ob Dein Broker fair spielt

faire Broker erkennen„Garantierte Spreads und keine Requotes“: Wenn Du glaubst, dass sich dahinter ein guter Broker verbirgt, bist Du meilenweit von der Realität entfernt. So stehst Du kurz davor, ein Konto bei einem überteuerten CFD Broker zu eröffnen und viel Geld zu verlieren. Entscheide Dich für einen besseren Weg. Dieser Beitrag nennt fünf eindeutige Indizien, an denen Du faire und damit kostengünstige Broker erkennst und dein CFD Trading nicht durch den Broker behindert wird.

Prinzipiell könnte Dich jeder CFD Broker übervorteilen. Es gibt jedoch genügend Broker am Markt, die fair spielen. Diese erkennst Du an fünf verschiedene Details relativ zuverlässig. Diese Details stellen wir nachfolgend vor. Außerdem erklären wir, warum fixe (garantierte) Spreads und der Verzicht auf Requotes keine Vorteile für Dich sind.

Positive Slippage statt „Verzicht auf Requotes“

Ein fairer CFD Broker lässt positive Slippage zu. Was ist Slippage? Das lässt sich sehr schnell an einem Beispiel erklären. Stell Dir vor, Du bist gerade dabei, Deinem CFD Broker eine Kauforder in einem DAX CFD zu erteilen. Du willst schnell einsteigen und erteilst eine einfache Market Order. Der Kurs des DAX notiert zu diesem Zeitpunkt bei 12.436 Punkten. In genau diesem Moment klickst auf den Button „Kaufen“. Anschließend siehst Du in der Liste der offenen Positionen, dass die Order ausgeführt wurde. Die Order wurde jedoch nicht zu 12.436 Punkten ausgeführt. Stattdessen hat der Broker die Position bei 12.439 Punkten eröffnet.

Diese Differenz von drei Punkten ist Slippage. Slippage ist die Kursdifferenz zwischen dem Kurs, der Moment der Orderaufgabe gilt und dem tatsächlichen Ausführungskurs. Entscheidend ist, dass sich der Kurs ändert, nachdem Du den „Kaufen“ Button geklickt hast. Dann besteht für Dich keine Änderungsmöglichkeit mehr.

Slippage ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Jeder Markt ändert sich prinzipiell in jeder Sekunde. Slippage ist jedoch problematisch, wenn es nur negative Slippage gibt. Negative Slippage ist Slippage zulasten der Kunden. Wenn Du bei einem DAX Stand von 12.436 Punkten auf den „Kaufen“ Button klickst, könnte die Order bei positiver Slippage zum Beispiel auch bei 12.433 Punkten ausgeführt werden. Dies wäre ein günstigerer Kurs und ein Beispiel für positive Slippage.

Faire Broker stellen ihren Kunden immer den besten Kurs zur Verfügung, den sie selbst gerade realisieren können. Das Auftreten negative Slippage ist deshalb kein Hinweis auf unfaires Verhalten des Brokers. Das Auftreten negativer Slippage bei gleichzeitigem Ausschluss positiver Slippage ist dagegen ein solches Indiz.

Was sich hinter dem Verzicht auf Requotes oft verbirgt

In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein Blick auf Requotes. Was ist ein Requote? Stell Dir vor, Du klickst bei einem Kurs von 12.486 Punkten auf „kaufen“. Der Broker führt die Order jedoch nicht aus, sondern zeigt einen neuen Kurs von 12.489 Punkten an. Du musst dann erneut auf „kaufen“ klicken, wenn Du die Order auch zu diesem höheren Kurs ausführen möchtest. In diesem Fall ist Slippage aufgetreten. Der Broker hat die Order jedoch nicht ausgeführt, sondern Dir erneut vorgelegt.

Manche Broker werben mit dem Verzicht auf solche Requotes. Dieser Verzicht ist jedoch kein Vorteil. Der Verzicht auf Requotes bedeutet im Zweifel nichts anderes, als dass Tradern beim Auftreten von Slippage keine Korrekturmöglichkeiten gegeben werden.

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